Das Boot

Das Boot

Die Splash/Flash erfährt zur Zeit eine Änderung. Die Flash wird durch die Splash Red ersetzt. Das Segel wird geändert und kann mit dem Splashbaum gefahren werden. Die Flash kann voraussichtlich noch in 2015 den Eurocup mitsegeln, danach ggf nicht mehr. Flash bleibt aber auf Beschluß der SKOG als nationale Klasse in Deutschland erhalten und kann weiterhin auf allen deutschen Regatten gesegelt werden. Jetzt im Detail Infos zur “neuen” Splash, die jetzt Splash Blue heisst.

So soll sie sein – schnell und spektakulär

Die Splash wurde mit Blick auf Segler zwischen 13 und 19 konstruiert. Die Splash läßt sich ncith sofort schnell segeln aber einfach handhaben. Ein gelungenes Konzept seit mehr als 25 Jahren. Maßgeschneidert für junge Leute. Dieses moderne Segelboot läßt sich nicht sofort spektakulär segeln. Ein Wind mit drei Beaufort muß vorausschauend gesegelt und die Trimmmöglichkeiten genutzt werden.

Splash segeln heisst auch segeln mit anderen jungen Menschen. In den Niederlanden gibt es an jedem Wochenende Regatten, in Deutschland etabliert sich gerade eine kleine, stabile Regattaszene.

Bist dem dem Optimist-Segeln entwachsen ? Dann ist die Splash das ideale Boot für Dich.

Die Splash hat ein modernes zeitgemäßes Design von Jac. De Ridder und Roel Wester. Sie ist so designed, dass sie eine möglichst lange Wasserlinie hat. Ein Feature der Splash ist das tiefe und für diese Bootsgröße große Cockpit. Vor- und Achterdeck sind lang und die Kanten des Cockpits ergonomisch abgeschrägt. Der Mast ist unverstagt und die Segel lassen sich auch auf dem Wasser hervorragend trimmen. Das Segel wird mit einem Fall bei stehenden Mast in einer Nut hochgezogen. Das kann auch auf dem Wasser geschehen, was sie ebenfalls leicht handhabbar macht. Die Splash hat ein selbstlenzendes Cockpit.

Die Splash hat einen Polyesterrumpf mit nur 52 kg. Sie ist leicht und damit an Land einfach zu handeln. Bei einer zulässigen Dachlast von 100 kg kann sie auf dem Autodach transportiert werden. Zwei Personen können eine Splash gut tragen, das Aufriggen ist für eine Person allein leicht.

Segeleigenschaften

Die Splash ist ein sportliches Boot mit einer direkten Steuerung. Es sprintet in einer Bö los und segelt hart am Wind. Das Wenden ist ein buchstäblich ein Kinderspiel. Drer Baum ist hoch genug, um problemlos die Seite im Boot zu wechseln.Direktes Steuern und prompte Reaktion heisst auch, dass die Splash nicht so schnell komplett durchkentert. Und wenn es passiert ist, ist es einfach sie wieder aufzurichten und weiter zu segeln.

Alle Trimmleinen lassen sich leicht und genau bedienen. Die Rundumsicht ist gut. Kurz und gut – die Splash erfüllt alle Erwartungen junger, sportlicher Segler und Seglerinnen.

Geschichte

In den Niederlanden wurde die Splash 1991 eine nationale Klasse auf Betreiben des niederländischen Seglerverbandes. 1999 wurde sie eine internationale Klasse und als solche seit 2005 durch die International Sailing Federation (ISAF) anerkannt. Es wurden mehr als 2600 Boote gebaut. Es gibt Splash in Australien, Belgien, Bonaire, Canada, China, Curacoa, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, den Niederlanden, Neuseeland, Österreich, Polen, Portugal, Schweiz, Schweden, Spanien, Tschechien und den USA.

In 2013 übernahm die Yachtwerf Heeg die Herstellung und die niederländische Lizenz für die Splash. Ende 2013/Anfang 2014 wurde das neue Splash Logo und das neue Konzept vorgestellt. Heute ist die Splash in drei Varianten verfügbar – grün, blau und rot.

SPLASH GREEN mit 5,4 Quadratmetern Segelfläche für Trainingszwecke und für Segler mit 30 bis 50 kg Gewicht ist noch keine eigene Klasse

SPLASH BLUE mit 6,3 Quadratmetern Segelfläche als internationale ISAF-Klasse für Segler zwischen 13 und 19 Jahren

SPLASH RED mit 7,2 Quadratmetern Segelfläche und einigen technischen Änderungen als Nachfolger der bisherigen FLASH-Klasse (Nationale Klasse in den Niederlanden und Deutschland) und ohne Altersbegrenzung

SPLASH RED nutzt nicht mehr wie die FLASH einen besonderen Großbaum, sondern den der SPLASH BLUE. Da das Segel im Unterliek kürzer geworden ist, wird es jetzt im Schnitt oben weiter ausgestellt und verliert die „Spitze“. Das Unterliek wird jetzt lose gefahren und Folie als Material für das Segel genutzt.

Klassenbestimmungen

Die geänderten Klassenbestimmungen liegen englischsprachig auf dem Server der ISAF (sailing.org, Classrules), die Übersetzung der Klassenbestimmungen ins Deutsche erfolgt gerade und wird noch einige Zeit in Anspruch nehmen.